Satzung des Turn- und Sportverein Istha 1919 e.V.

 

 

Neufassung vom 22.01.2004

 

 

§ 1 Name und Sitz

 

1.     Der Verein führt den Namen Turn- und Sportverein ISTHA 1919 e.V. und hat seinen Sitz in Wolfhagen/Istha.

2.     Der Verein ist eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Wolfhagen, Register Nr. VR 136.

3.     Der Verein ist Verbandsmitglied im Landessportbund Hessen e.V. und seinen zuständigen Verbänden.

4.     Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

 

 

§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit des Vereins

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

a)    die Abhaltung von geordneten Sport- und Spielübungen bei Fußball, Kinder- und Jugendturnen, Damengymnastik, Jazz Dance und Walking.

b)    Die Durchführung von sportlichen Veranstaltungen

c)     Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleiter/innen.

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

 

 

§ 3 Aufgaben

 

Zu den vorrangigen Aufgaben des Vereins gehören insbesondere:

-           Die Durchführung von Sportwettkämpfen, die Ausbildung von Mitgliedern zur Teilnahme hieran, dies in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund und dessen Sportverbänden und Organisationen;

-           Pflege und Ausbau des Jugend-, Senioren- und Breitensports;

-           Durchführung von geeigneten Veranstaltungen für Mitglieder und Interessenten zur Förderung des Leistungs- und Breitensports;

-           Beschaffung, Erhaltung und Pflege von Sportanlagen und Sportgeräten.

 

 

 

 

§ 4 Mitgliedschaft

 

Vereinsmitglieder können natürliche volljährige Personen werden. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s.

Mitglieder des Vereins sind:

a) Erwachsene                    (Aktive und Passive)

b) Jugendliche                    (von 14 bis 17 Jahren)

c) Kinder                               (unter 14 Jahre)

d) Ehrenmitglieder              (keine Altersbegrenzung)

 

Die Mitlieder sind verpflichtet die Vereinssatzung anzuerkennen, die Zwecke des Vereins zu fördern und zu unterstützen, die festgesetzten Mitgliedsbeiträge und Umlagen rechtzeitig zu entrichten, den Anordnungen der Organe des Vereins und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu respektieren sowie die weiteren sportrechtlichen Vorgaben nach den jeweils geltenden Verbandsrichtlinien bei sportlichen Aktivitäten zu beachten.

Zu Ehrenmitgliedern mit allen Rechten aber ohne Pflichten können Mitglieder aufgrund langjähriger Verdienste oder außergewöhnlicher Leistungen auf Vorschlag des Gesamtvorstands durch die Mitgliederversammlung ernannt werden.

Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu beantragen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Die Ablehnung des Aufnahmeantrags kann dem Antragsteller ohne Angabe von Gründen schriftlich mitgeteilt werden.

 

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

a)    Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärungan den Vorstand. Er ist nur zum Ende eines Kalenderjahres zulässig. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar.

b)    Der Ausschluss aus dem Verein und der Streichung von der Mitgliederliste erfolgt

-           wenn das Mitglied trotz mehrmaliger Mahnung an die zuletzt bekannte Adresse länger als drei Monate mit seiner Beitragszahlung in Verzug ist, ohne dass eine soziale Notlage nachgewiesen wird. Bei sozialer Notlage kann der Vorstand die Beitragszahlung stunden oder ganz oder teilweise aufheben.

-           Bei grobem Verstoß gegen die Satzung oder Verbandsrichtlinien

-           Wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereinslebens, wenn hierdurch die Interessen und das Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeit oder vereinsintern schwerwiegend beeinträchtigt wird.

 

Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein wird durch den Gesamtvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen und dem betreffenden Mitglied schriftlich mitgeteilt. Hiergegen kann das Mitglied innerhalb von einem Monat nach Zugang des Ausschlussschreibens schriftlich Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Diese entscheidet mit einfacher Mehrheit endgültig. Bis zum Abschluss dieses vereinsinternen Verfahrens ruhen sämtliche Rechte des Mitglieds.

 

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf bestehende Forderungen. Ausscheidende und ausgeschlossene Mitglieder haben kein Anrecht auf das Vereinsvermögen. Sie sind dagegen zur Zahlung des Jahresbeitrags für das laufende Jahr, sowie zur Rückgabe der vereinseigenen Gegenstände verpflichtet.

 

§ 5 Mitgliedsbeiträge

 

Die Höhe der Beiträge wird auf Vorschlag des Gesamtvorstands in der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen.

Ehrenmitglieder sind grundsätzlich von der Beitrags- und /oder Umlagepflicht befreit.

 

 

§ 6 Rechte der Mitglieder

 

Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr haben aktives Stimmrecht in der Mitgliederversammlung und in den jeweiligen Abteilungsversammlungen.

Die stimmberechtigten Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und zur Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Anträge zu Satzungsänderungen müssen dem Vorstand sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung eingereicht werden.

Im Übrigen gilt § 8 dieser Satzung.

Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Übungsstätten unter Beachtung des Platz-, Hallen- bzw. Hausordnung sowie sonstiger Ordnung zu benutzen.

Sie wählen den Gesamtvorstand, siehe §§11 und 14 dieser Satzung. Eine Übertragung des Stimmrechts ist ausgeschlossen.

 

 

§ 7 Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind:

1.    Mitgliederversammlung

2.    Vorstand

3.    Gesamtvorstand

 

 

§ 8 Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Ihre Beschlüsse sind für alle Mitglieder und Organe bindend. Die Mitgliederversammlung hat das Recht, gefasste Beschlüsse wieder aufzuheben.

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal im Jahr, nach Möglichkeit in der ersten Jahreshälfte vom Vorstand einzuberufen. Die Einladung erfolgt unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen durch Veröffentlichung im Stadtanzeiger der Stadt Wolfhagen.

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn dies ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen beantragt. In diesem Fall sind alle Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche einzuladen. Absatz 3 dieser  Vorschrift gilt entsprechend.

Anträge zur Mitgliederversammlung sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung bei einem der Vorsitzenden schriftlich einzureichen.

Die Berücksichtigung verspäteter schriftlicher Anträge zur Mitgliederversammlung ist nur möglich, wenn jeder einzelne Antrag von mindestens der Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder durch Beschluss nach Abstimmung zugelassen wird und der Antrag (Dringlichkeitsantrag) keine qualifizierte Mehrheit verlangt.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen wurde.

 

 

§ 9 Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

-           die Wahl des Gesamtvorstands;

-           die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts des Vorstandes;

-           den Bericht der Kassenprüfung und Erteilung der Entlastung;

-           die Wahl von zwei Kassenprüfern;

-           die Ernennung von Ehrenmitgliedern;

-           die Bildung von Ausschüssen

-           die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und allen sonstigen ihr vom Vorstand unterbreiteten Anträge und

-           weitere Aufgaben, soweit sich dies aus der Satzung oder nach Gesetz ergibt.

 

 

 

§ 10 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung fasst Ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, soweit sich aus der Satzung oder dem Gesetz nichts anderes ergibt. Eine Vertretung zur Stimmabgabe ist unzulässig.

Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit der Stimmen von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder. Die Beschlussfassung erfolgt durch offene Abstimmung, auf Antrag von einem Viertel der anwesenden Mitglieder erfolgt sie in geheimer Abstimmung.

Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

Kommt es bei der Wahl der Vorstandsmitglieder oder bei der Wahl der Kassenprüfer zu Stimmengleichheit, so findet eine Stichwahl statt. Bringt auch diese keine Mehrheit für einen Kandidaten, so wird durch Los entschieden.

Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt einer der Vorsitzenden.

 

 

§ 11 Vorstand

 

Der Vorstand besteht aus 3 Vorsitzenden und dem Hauptkassierer. Jeweils zwei dieser Personen sind gemeinsam vertretungsberechtigt. Sie vertreten den Verein im Sinne des § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich.

 

 

§ 12 Wahl des Vorstands

 

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur Neu- bzw. Wiederwahl des nachfolgenden Vorstands im Amt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins sein.

Scheidet ein Mitglied des Gesamtvorstands während der Amtsperiode vorzeitig aus, so bestimmt der Vorstand durch Beschluss mit einfacher Mehrheit ein kommissarisches Vorstandsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.

 

 

§ 13 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstands

 

Dem Vorstand sind alle Aufgaben des Vereins übertragen, die nicht satzungsgemäß in die Zuständigkeit anderer Vereinsorgane fallen. Der Vorstand kann intern eine Aufgaben- und Zuständigkeitsregelung festlegen. Dem Vorstand obliegt insbesondere der Umgang mit Behörden und Sportverbänden, die Entscheidung über alle Vertragsabschlüsse, deren Änderung und Kündigung sowie alle weiteren rechtsgeschäftlichen Verpflichtungen.

Zur Zuständigkeit des Vorstands gehören:

1.     Entscheidungen über die Aufnahme neuer Mitglieder;

2.     Er schlägt der Mitgliederversammlung die Ernennung von Ehrenmitgliedern vor;

3.     Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;

4.     Delegation von Aufgaben und Einsetzung von Ausschüssen;

5.     Überwachung und Förderung des Sportbetriebs;

6.     Planung und Durchführung von sportlichen und sonstigen Vereinsveranstaltungen;

7.     Repräsentation des Vereins;

8.     Vorprüfung der Gewinn- und Verlustrechnung, Haushaltsansätze; Finanzplanung;

9.     Schlichtung von Streitigkeiten innerhalb des Vereins und Entscheidung über alle erhobenen Widersprüche;

10.  Zusammenarbeit mit dem Gesamtvorstand, angeschlossenen Abteilungen und Ausschüssen;

11.  Die Mitgliederverwaltung.

 

 

§ 14 Gesamtvorstand

 

Der Gesamtvorstand besteht aus

a)    dem Vorstand (3 Vorsitzende und dem Hauptkassierer)

b)    dem Schriftführer

c)     den 2 Kassierern

d)    den Abteilungsleitern

e)    dem Pressewart

f)      den Platzkassierern

 

 

Der Hauptkassierer ist für die ordnungsgemäße Kassenführung, Buchung der Einnahmen und Ausgaben, Rechnungslegung und Sicherung des Vereinsvermögens verantwortlich. Zahlungsanweisungen über € 50,- bedürfen zuvor der Zustimmung durch den Vorstand.

Dem Schriftführer obliegt die Protokollführung von Sitzungen und Versammlungen sowie der Schriftverkehr des Vereins im Einvernehmen mit dem Vorstand.

Die Kassierer nehmen Vereinsbeiträge in bar entgegen, organisieren und rechnen vereinseigene Veranstaltungen ab.

Den Abteilungsleitern obliegt die gesamte technische Arbeit des Vereins im sportlichen Bereich. Er beruft die Ausschüsse ein, leitet die Sitzungen, schreibt mit seinen Fachwarten vereinseigene Wettkämpfe und Wertungsspiele aus und betreut alle sportlichen Vereinsveranstaltungen und entsprechenden Umrahmungen.

Der Pressewart fungiert als Administrator der Homepage, informiert die Presse, sonstige Medien, sowie Mitglieder und Interessenten über Angelegenheiten des Vereins im Einvernehmen mit dem Vorstand.

Sämtliche zum Gesamtvorstand gehörende Vereinsmitglieder werden für die Dauer von zwei Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt und ernannt. Die Wiederwahl ist möglich.

Sie können zusätzlich weitere Vereinsämter/Funktionen nach dieser Satzung übernehmen und ausüben.

 

 

§ 15 Sitzungen des Gesamtvorstands

 

Der Gesamtvorstand beschließt in Sitzungen, die von einem der drei Vorsitzenden einberufen werden. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig.

Die Abstimmungen erfolgen mit einfacher Mehrheit. Auf Antrag wird geheim abgestimmt. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorstand.

 

 

§ 16 Abteilungen des Vereins

 

Innerhalb des Vereins werden für die unterschiedlichen Aktivitäten gesonderte Abteilungen eingerichtet. Die Abteilungen sind rechtlich unselbständige Untergliederungen des Vereins. Aus der Mitgliedschaft in einer Abteilung ergeben sich keine über diese Satzung hinausgehenden Rechte und Pflichten, wenn nicht im Folgenden etwas anderes bestimmt ist. Mitglied einer Abteilung kann nur werden, wer zugleich Mitglied des Vereins ist.

Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Gründung und Auflösung von Abteilungen. Die Entscheidung ergeht mit einfacher Mehrheit. Bei Auflösung einer Abteilung ist die zugehörige Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung einzuholen; der Wille der betroffenen Abteilung ist in die Wahlentscheidung der Mitgliederversammlung des Vereins berücksichtigt.

Jede Abteilung nimmt ihre Angelegenheiten eigenverantwortlich wahr, soweit nicht die Satzung dem entgegensieht oder eine andere Abteilung hiervon betroffen ist. In diesen Fällen regelt der Vorstand unter Beachtung der einzelnen Belange die Angelegenheiten.

Die Leitung der Abteilung obliegt dem jeweiligen Abteilungsleiter. Scheidet ein Abteilungsleiter vorzeitig aus, so rückt sein Stellvertreter nach.

Die Leiter der Abteilungen sind besondere Vertreter des Vereins im Sinne von § 30 BGB. Die Eingehung von Anstellungs-, Miet- oder Leasingverträgen bedarf grundsätzlich der vorherigen Zustimmung des Vorstands.

Die Abteilungsleiter haben dem Vorstand in jeder Vorstandssitzung und im Bedarfsfall auch außerhalb hiervon über Aktivitäten und Vorkommnisse in den Abteilungen zu unterrichten.

Die Abteilungsleiter geben sich eigene Abteilungsordnungen. Die Abteilungsordnungen müssen die Organisation der Abteilung regeln und sich an den Vorgaben dieser Satzung orientieren. Vorrang hat im Kollisionsfall diese Vereinssatzung, die weiterhin verbindlich für alle Mitglieder des Vereins gilt. Über neue oder geänderte Abteilungsordnungen ist die Mitgliederversammlung zu informieren.

Ein Vereinsmitglied kann Mitglied mehrerer Abteilungen sein. Es hat das Recht, jederzeit zwischen den Abteilungen zu wechseln, soweit nicht bestehende Kapazitätsgrenzen dem entgegenstehen. Für diesen Fall sind Wartelisten einzurichten. Die Kapazitätsgrenzen werden durch den Vorstand nach Anhörung des Abteilungsleiters festgelegt.

Die Nutzungszeiten und -rechte von Anlagen, Hallen und sonstigen Einrichtungen werden zentral durch den vom Vorstand hierfür Beauftragten vergeben.

Soweit erforderlich, erwirbt der Verein die Mitgliedschaft in Fachverbänden; die daraus resultierenden Rechte und Pflichten erstrecken sich auch auf die Mitglieder der Abteilung.

Die §§ 6, 8 bis 10 gelten, soweit möglich, entsprechend für die Abteilungsversammlung.

 

 

§ 17 Vereinsjugend

 

1.     Zur Vereinsjugend gehören alle Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren, sowie die gewählten und berufenen Mitarbeiter/innen der Vereinsjugendarbeit.

2.     Sie wird geleitet durch die gewählten Jugendabteilungsleiter des Juniorenfußballs und des Kinder- und Jugendturnens. Diese werden in der Mitgliederversammlung gewählt. Jugendabteilungsleiter/in, bei Bedarf auch ein Jugendsprecher/in, vertreten die Interessen der Jugend im Vorstand.

 

Alles weitere regelt eine Jugendordnung, die von der Jugend zu entwerfen ist und durch eine Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt werden muss.

 

 

§ 18 Kassenprüfer

 

Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Sie dürfen nicht Mitglied des erweiterten Vorstands sein. Sie haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten. Das Prüfungsrecht erstreckt sich nur auf die buchhalterische Richtigkeit, nicht auf die Zweckmäßigkeit der Vorgänge. Sie können nicht wiedergewählt werden.

 

 

§ 19 Protokollierung

 

Der Verlauf der Mitgliederversammlung sowie Sitzungen vom Vorstand und dem Gesamtvorstandsind zu protokollieren. Das Protokoll der Mitgliederversammlung und die Protokolle der Vorstandssitzungen sind vom jeweiligen Versammlungs-/Sitzungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Die Protokolle hat der Vorstand aufzubewahren.

 

 

§ 20 Auflösung des Vereins

 

Über die Auflösung des Vereins beschließt eine zu diesem Zweck besonders einberufene Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, vorausgesetzt mindestens ein Viertel aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder ist anwesend. Ist diese Zahl nicht erreicht, muss innerhalb von zwei Wochen eine neue Mitgliederversammlungmit entsprechendem Hinweis auf die unvollständige Anzahl der Anwesenden Mitglieder aus der ersten Sitzung einberufen werden, die alsdann mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder die Auflösung beschließt.

Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte Liquidatoren.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt/Gemeinde, die es unmittelbar und ausschließlich nur für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen und als steuerbegünstigt im Sinne der §§ 51 – 68 der Abgabenordnung anerkannten Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vermögen auf den neuen Rechtsträger über.

Vor Durchführung der Auflösung und Weitergabe des noch vorhandenen Vereinsvermögen ist zunächst das Finanzamt zu hören.

 

 

 

Vorstehende Neufassung der Satzung wurde am 28.02.2004 in Wolfhagen/Istha beschlossen und in Kraft gesetzt. Sie tritt an die Stelle der bisherigen Satzung vom 23.01.1993 und 06.03.1993.

 

 

 

 

Wolfhagen, 28.02 2004

 

 

Die 3 Vorsitzenden

 

 

__________________       ______________________         ____________________ Doris Döhne                                         Reinhard Dingler                                                Volker Ashauer

 

 

und der Hauptkassierer

 

 

__________________

Michael Woitassek